Dateien, die du nie verlieren willst, benötigen ein regelmäßiges Backup. Am besten nach der 3-2-1 Regel.
Das heißt drei Kopien auf zwei unterschiedlichen Medien und eine an einem externen Ort.
Die 3-2-1-Regel wurde von dem bekannten Fotografen Peter Krogh geprägt, demzufolge es zwei Gruppen von Menschen gibt: Menschen, die bereits von einem Speicherausfall betroffen waren, und Menschen, denen ein solcher Ausfall noch bevorsteht. Die 3-2-1-Regel der Datensicherung besagt:
Es sollten mindestens drei Kopien der Daten vorhanden sein. Wenn von „Kopien“ die Rede ist, stimmt das nicht ganz, denn eigentlich geht es um die Original-Daten (auch primäre Daten genannt), mit denen du arbeitest und zwei Kopien als Backups.
Speicher die Kopien auf zwei unterschiedlichen Medien. Das heißt auf unterschiedlichen Systemen, und unterschiedlichen Speichertechnologien. Die Rede ist hier auch von einem ganz bewussten „Medienbruch“. Mit unterschiedlichen Systemen sind Betriebssysteme gemeint, damit nicht die gleichen Fehler bei allen Daten auf die gleiche Art und Weise auftreten. Andere Speichertechnologien meint: Cloud, USB-Stick, externe Festplatten, USB-Laufwerke, SD-Karten. Falls bei dir ein Fehler systembedingt mit einem bestimmten Speichertyp auftritt, ist es eben gut auch noch ein anderes System und/oder Speichertyp zu haben.
Bewahr eine Sicherungskopie an einem externen Speicherort. Der unterschiedliche Standort hilft, wenn dein Wohnort beschädigt wird. Ein Hochwasser, ein Brand oder ein Kurzschluss können die Technik nachhaltig beschädigen, dennoch willst du deine Daten behalten.