Beim Fechten, aber auch sonst im Leben, gibt es immer wieder einmal berechtigt oder unberechtigt die Situation, dass es angemessen, wünschenswert oder nötig ist, sich zu entschuldigen.
Eine Entschuldigung sollte immer direkt erfolgen und aufrichtig sein. Damit sie wirksam wird und beiden Seiten hilft, sollte sie aus folgenden Elementen bestehen.
All diese Komponenten sollten von dir ernst gemeint sein, sonst haben sie wenig Sinn. Entscheidend ist, dass sich was an der Situation ändert, also sich das eigene Verhalten ändert. Sonst werden Entschuldigungen nutzlos und der Ärger nur vergrößert.
Zum Teil kann das in sehr wenigen Worten ausgedrückt werden. Hier die guten Klassiker der Fechtkunst.
„O nein, der Treffer wahr wohl zu hart. Ich habe die Attacke nicht hinbekommen und war abgelenkt durch einen anderen Treffer. Tut mir leid. Ich passe da zukünftig mehr auf. Magst du Zimtschnecken oder Bier? Dann bringe ich dir später eine vorbei zur Wiedergutmachung. Ich bitte dich um Entschuldigung.“
Oder noch kürzer:
„O nein – der Treffer wahr wohl zu hart. Ich hab’s versaut, das war dumm. Ich passe da mehr auf. Ein Bier heute Abend zur Wiedergutmachung?“